MeisterSinger Blog

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AM903 Wir planen die Herausgabe eines Buches mit Ihren Einträgen zum Thema Zeit. Schreiben Sie uns Ihre Empfindungen und Erfahrungen zur Zeit im allgemeinen oder zu Uhren und Zeitmessern, zu MeisterSinger-Uhren, persönliche Geschichten zur Zeit… Halten Sie sich nicht zurück, die interessantesten Einträge werden im Buch veröffentlicht.


25 Kommentare


Ich bin seit kurzem Besitzer einer No01 Automatik (No.6) und genieße die Blicke aller, die den zweiten Zeiger suchen. Tolle Uhr, wunderbar zeitloses Design. In stressigen Situationen gönne ich mir einen Blick auf das beruhigende Ziffernblatt.


seit dezember letzten jahrens hab ich die nr. 01 sonderedition automatik mit dem orangfarbenen ziffernblatt und logo - nur einem zeiger.

es ist witzig! da jetzt die jahreszeit mit den kurzen aermeln kommt, wird die uhr meist jetzt erst von meiner umwelt wahrgenommen.
und ich “liebe es” immer eine geschichte auf die ratlosen und suchenden blicke (nach dem zweiten zeiger) zu erzaehlen.
die uhr sei ein weihnachtsgeschenk von meiner frau. wenn ich mich gut fuehre, dann wuerde es dieses jahr zu weihnachten den zweiten zeiger geben!
und das erzaehl ich natuerlich mit todernster miene.
schoen das minenspiel meines gegenuebers zu beobachten, wenn es dann so langsam daemmert…

ansonsten bin ich genauso puenktlich wie mit den uhren welche zweite zeitzone, hoehenmesser haben, funkgesteuert sind und nen espresso zubereiten koennen.
der blick auf die uhr macht auch nach 5 monaten tragen nachwievor einfach freude.
keine hippe uhr fuer den schnellen augenblick, sondern eine von der ich lange was haben werde. nichts protziges, aufmerksamkeitsheischendes und einem das preisschild ins gesicht knallt.
aber so sollte eine uhr eigentlich auch sein, eigentlich….

thomas gaenzle


Ich trage Ihre Uhr mit Stolz und im Bewusstsein das man Zeit lesen muss, seitdem schaue ich weniger auf die Zeit aber oft auf diese schöne Uhr und denke ich kann mir den zweiten Zeiger nicht leisten……


meine gedanken zu meiner wunderschoenen 2006er limited edition hab ich schon geschrieben.
nun ein paar gedanken zu “der zeit” die ich mir gemacht habe…

wir beherrschen nicht die zeit. vielleicht in kurzen momenten. wenn es um schnelligkeit und zehntelsekunden bei formel 1 rennen, mag man sie kurzzeitig im griff haben - letztendlich gibt sie den takt unseres lebens vor.

ich kann mich noch an eine einpraegsame situation in der schule erinnern.
eine maechtig fade und langweilige schulstunde. mein nebensitzer und ich machten abwechselnd ein strich pro vergangene minute.
dadurch fuehlte sich die zeit natuerlich noch zaeher an.
auf einmal sprachen wir davon, dass einerseits zwar jeder strich uns der erloesung (dem ende der schulstunde) naeher bringt, aber andererseits wieder unwiderbringlich eine minute des lebens weg ist.
sicherlich nur eine minute, trotzdem eine kleine masseinheit fuer die lebenszeit!

die bruecke zu meiner einzeigeruhr, hmm… - die (lebens)zeit vergeht natuerlich genauso schnell, ob ich nun nur ein zeiger oder mehrere hab.
aber dieses pseudo beherrschen der zeit durch funkuhren und schnell drehende sekundenzeiger, die verstaerken dieses gefuehl des vorbeirasens der zeit.
ich finde das langsame und gemuetliche voranruecken des einen zeigers da “”beruhigend”". gibt genug was mich antreibt, da brauch ich sowas nicht noch am handgelenk.


Jawohl, ich hab’s getan! Seit ca. 1 1/2 Jahren bin ich stolzer Besitzer einer MeisterSinger Unitas 1Z Einzeigeruhr und habe eine grosse Freude daran. Nun hatte der Uhrenhändler in unserer Stadt aber vor einigen Monaten die neue Unomatik mit Gangreserve ins Schaufenster gestellt.

Seither habe ich kaum eine Gelegenheit ausgelassen, bei meinen Innenstadtbesuchen mir das Prachtstück immer und immer wieder anzukucken, meine Lebenspartnerin ständig mit Fotos und eben Schaufensterbesuchen zu nerven und natürlich davon zu träumen☺.

Gestern habe ich nun alle erlöst. Ich hab sie! Künftig können wir ohne Umwege und Zwischenhalte durch die Fussgängerzone wandern und meine geschätzte Umgebung muss meine “Show” nicht mehr mit- und durchmachen.

Nun hofft meine Verwandt- und Bekanntschaft sehnlichst, dass ich nicht in ein paar Wochen wieder wegen einem Einzeiger-Schmuckstück vor den Uhrenläden halt mache und das “Theater” wieder von vorne losgeht.

Schön ist es allemal☺!


Um es vorne weg zu schicken - ja, es ist mein dritter Beitrag hier.
Nein, ich werde nicht von “Meistersinger” dafür bezahlt… ;)

Ich war im Urlaub. 10 Tage auf Malle, aber im malerischen Norden. Hab meine Editionsuhr 2006 aber nicht mitgenommen. Man möge mir verzeihen! Sondern eine Uhr meiner Firma (ich arbeite darin, ist nicht meine Firma), deren Logo auch darauf zu finden ist. Wenn das nicht drauf wäre, dann würde sie recht ähnlich einer noblen Protzuhr (sorry…) sein, deren Preis einem beim ansehn schon ins Gesicht springt. Keine Namen!, aber ein “x” ist im Namen enthalten.

Wir waren da viel wandern, so über Stock und Stein. Es fliesst viel Schweiß, und mich hats auch einmal hingepfeffert. Die beste Ehefrau von allen sogar 2 mal! Nix passiert, aber da lass ich meine schöne Uhr doch lieber daheim.
Dat Dingens was nun dabei war, hatte logo 2 Zeiger, plus Sekundenzeiger und Datumsfeld.
Was ich das letzte halbe Jahr nicht mehr so gewöhnt war.
Gut, ich kenne Leute denen ist ne Uhr schon zu stressig. Haben aber immer nen Handy dabei, sämtliche Termine mit Erinnerungsfunktion abgespeichert und linsen halt da drauf.
Ist jetzt nicht so mein Ding - aber gut. Andere haben nun die Weltzonen drauf, dazu mit Funksignal von der Atomuhr. Auch nicht mein Ding.
Und jetzt wirds schwer zu erklären, denn natürlich verrinnt die Zeit für die ohne Uhr am Handgelenk, die mit dem Signal der Atomuhr wie auch für meine Einzeigeruhr gleich schnell.
Aber die 10 Tage mit meiner Pseudoprolecks waren einfach anders.
Die Uhr ist praktisch, aber ich brauch dieses mehr oder weniger sekundengenaue einfach (nicht) mehr. Und sie hat dazu keinen Charme wenn ich sie anseh.
War selber überrascht, und muss daher nochmal betonen, dass ich für das alles schreiben hier nix kriege. Obwohl ich Schwabe bin!!
Ne, im Ernst.
Ich brauch sicherlich Genauigkeit bei einer Uhr. Diese penetrant stellen zu müssen, weil sie ungenau geht - ne! Es reichen aber die +/- 2 Minuten die ich beim ablesen meiner Einzeigeruhr hab. Wer nutzt schon wirklich div. Stoppzeitfunktionen auf seiner Uhr??!
Und auch keine bei deren der Preis einem schon anbrüllt beim vom weitem sehn.
Neee - die muss einfach mir gefallen, und ihren Charme nicht nur anfangs haben, sondern behalten. Und mehr sein als ein Meßinstrument.

Ich merk beim schreiben, es sind nicht die passenden Worte, die das rüberbringen sollen - bessere sind mir aber nicht gegeben. Also lasse ich es dabei, und freu mich im Moment bei meinem Kurztrip nach Berlin an fehlenden Zeigern und Anzeigen… :))


Geburtstagsüberraschung. Seit 28. Juni 2007 bin ich stolzer Besitzer einer Unomatik UM103, 45 mm, Nr. 00207. Meine Ehefrau führt ein kleines gediegenes Uhren und Schmuckgeschäft an der Bahnhofstrasse 10 in CH-3770 Zweisimmen (www.catcolor.ch). Seit Einführung der Meistersingerkollektion hat sie sofort deren Potenzial erkannt und verkauft viele “Meister(werke)singer”. Der neue Monograph, von dem sie nur ein Exemplar erhalten hat, ist bisher der absolute Gipfel der Kollektion.
Ich danke meiner Gemahlin für diese wunderbare Armbanduhr, welche in der Öffentlichkeit überall bewundernde Blicke auf sich zieht. Ein bisschen Berechnung steckte deshalb wohl in diesem schönen Geschenk, oder? ;-)


MeisterSinger-Uhr,

Sinnbild fuer

Z eitlosen
E inzigartigen
I mponierenden
T alismann.


Eine zeitreiche Zukunft!

Wir leben im Hier und Jetzt.
Wir setzen aktuelle Trends: Schneller, höher, weiter, größer.
DIe Zeichen der Zeit sind: Zeit-Stress, Termine, Magengeschwüre bis hin zum Burn-Out.

Wie wäre es mit einer Evolution:
Von der High-Speed-Gesellschaft zur bewussten Zeit-Gesellschaft:
Zeit für mich, für Erholung, für Hobbies, für das bewusste Erleben der Natur;
kurzum: Das bewusste Erleben, dass Zeit auch sinnvoll ist. Sinnvoll, um
das Leben zu genießen.
Verzicht bedeutet nicht immer Zeit-Verlust!


Do you have a little time?

Do I have a little time for you?
Do you have a little time for me?
Do I have a little time for both of us?
Do you have a little time for a wonderful flight?
Do I have time ?
Did you take time for both of us?
Did I take time for this wonderful thing?
Unfortunetely I didn’t.
That is why I lost time.


Zeit ist relativ. Zeit ist relativ existent. Zeit ist realitv unumgänglich. Zeit ist relativ notwendig und Zeit ist unser größter Feind. Damit ist die Uhr in gewisser Weise Fluch und Segen, ein notwendiges, praktikables Übel. Und Meistersinger sein Schöpfer. Die reine Funktionalität wird zur zeitlosen Kunst, die Praktikabilität zur individuellen Schönheit. In unserer schnelllebigen, modernen Gesellschaft sind wir von der Zeit abhängig. Der vereinbarte Zeitpunkt zum Businessmeeting wird von der Uhr vorgeschrieben, das “zu spät” erst durch die Uhr definiert. Uhren machen die Zeit greifbar, den Dämon sichtbar. Möglicherweise ist die Zeit ohne Uhr existent, aber die Uhr nicht ohne die Zeit. Und ohne die Uhr wären wir uns ob ihrer Existent gar nicht bewusst. Vielleicht wäre es besser so, doch die Unumgägnlichkeit der Uhr zwingt uns zur Anpassung. Doch dieser werden wir dank MeisterSinger gerne gerecht.


“Zeit findet man nicht, man muss sie sich nehmen.” Diesen Satz hört man oft und darin wird ja beklagt, dass man zu wenig Zeit hat… die Uhr ist also eigentlich ein Fluch, denn sie erinnert uns permanent an den Verlust von Zeit. Mit der Einführung der Uhr galang es auch den Herrschenden, die Untertanen zu reglementieren. Das regelmäßige Schlagen der Kirchturmuhr war nicht anders als ein kollektiver Appell.
Die erste urkundliche Erwähnung einer mechanischen Uhr datiert wohl auf das Jahr 1335 und bezieht sich auf ein Gerät in der Kapelle des Palastes der Visconti in Mailand. Diese mechanischen Uhren wurden stetig weiterentwickelt, so erfand Heinrich Arnold 1427 die Uhrfeder. Bei diesen ersten mechanischen Uhren handelte es sich um große Instrumente, welche zunächst in einigen Klöstern und großen Kirchen angebracht wurden. Ihrem Zweck nach sollten sie vor allem die Zeit für die 7 Tagesgebete (die „Horen“, daher das Wort „hour“ im Englischen und „Uhr“ im Deutschen) läuten. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts gab es auch in den meisten großen europäischen Städten eine Räderuhr. Ihre schnelle Verbreitung lässt sich sicherlich auf die Tatsache zurückführen, dass eine solche Uhr ein Symbol für den Reichtum der jeweiligen Stadt war.
Auch heute noch können Menschen ihren Wohlstand durch Uhren kenntlich machen.
MeisterSinger Uhren zeichnen sich durch edles Understatement aus. Schlichte Größe. Auffallend unauffällig durch zeitlose Eleganz. Bei der Einzeigeruhr kommt durch fehlenden Minuten-, aber vor allem durch fehlenden Sekundenzeiger der schöne Nebeneffekt dazu, dass man die Zeit nicht so schnell vorbeiziehen sieht.
Ich ertappe mich dabei, wesentlich häufiger auf meine MeisterSinger zu schauen… sicher nicht nur, um die Uhrzeit abzulesen, oder um zu beten.

Thomas-Friedrich Kirchhoff


Jemand hat mir die Zeit gestohlen.

Auf der Suche nach Dingen, die schnell abtransportiert und schnell verhökert werden können, trat er am 27. August 2007 brutal die Tür meiner Wohnung in Bremerhaven ein und wurde fündig.

Er nahm mir unter anderem fünf Zeitmesser - eine MeisterSinger ED106 ZG war auch dabei. Ich hatte sie wegen des grün leuchtenden Zifferblatts gewählt.

Eigens hatte mich Herr Schmidt von Juwelier Grüttert in Bremen Ende November 2006 deswegen angerufen. Er sagte, für eine solche Uhr gäbe es keinen Rabatt.

Ich habe sie fast immer getragen seit dem, nur nicht im August in Durban, Südafrika. Es sei zu gefährlich dort, Wertvolles zu tragen.

Besser, zu Hause lassen

Sie hat die No. 18/111.

Jemand hat mir die Zeit gestohlen.

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Marcel Brannemann


Muss noch was loswerden, was mit den Meistersingeruhren direkt jetzt nix zu tun hat, aber zum Thema “Zeit” ganz gut passt.

Letzten Samstag waren meine Frau und ich in Reutlingen zum shoppen unterwegs. Für die beste Ehefrau von allen gabs leider nix…. Alle Klamotten- und Schuhgeschäfte hatten nicht das gesuchte da.
Aber ich wurde bei Meister Piel in der Oberamteistrasse wieder fündig.

Zum ersten Mal war ich im Dezember 2006 bei ihm. Es war Abends und entsprechend schon dunkel. Ich liess mir die 2006 Edition (mit Leuchtmittel) zeigen. Er hielt erstmal alle 3 Uhren unter eine Lampe, und gab mir dann alle 3 Uhren auf einem Samtteil in die Hand und schickte mich vor die Tür damit.
Ich soll da draussen ruhig ein wenig rumlaufen und mir das anschauen.
Das machte ich sofort, obwohl ich doch überrascht war, denn er kannte mich nicht + schickt mich gleich mit schlappen fast 3000.- Euro allein im Dunkeln nach draussen??!
Herr Piel blieb im Geschäft.
Ich nahm mir die Zeit und hab mir die Uhren bei div. Licht- und Schattenverhältnissen angeschaut, und mich dann für eine entschieden.

Nun zum 15.09.07.
Seit ich den neuen Katalog habe, rumorte die Edition 2007 in mir.
Die mit dem schwarzen oder die mit dem silbrigen Ziffernblatt hat es mir angetan.
Aber das muss ich einfach real gesehn haben.
Das Geschäft von Herrn Piel ist klein und fein und es war auch tagsüber - aber es gab kein direktes Tageslicht darin, also fragte ich ob ich vor die Tür gehn kann damit.
Ich bekam die 3 Uhren auf dem Samtteil und wurde wieder vor die Tür geschickt.
Wieder mal rund 3000.- Euro in den Händen, und ob er sich noch an mich erinnern konnte vom Dezember 06, das bezweifle ich mal.
Draussen suchte ich meine Frau, um nach ihrer Meinung zu fragen.
Ich sah sie dann in rund 60 Meter Entfernung auf einer Bank sitzen.
Aber sie sah mich nicht.
In dem Moment kommt Meister Piel und hilft einer älteren Dame die Stufen seines Geschäfts zum Gehweg zu bewältigen. Sie war mit Krücken unterwegs, und daher hatte sie Hilfe nötig.
Ich sprach dann gleich Herrn Piel an, ob ich mit den Uhren zu meiner Frau gehn könnte.
Er grinste nur, klopfte auf meine Schulter und sagte: “Gehn Sie, gehn Sie doch einfach zu ihr hin”.
Ich war wieder mal baff, und bin zu meiner Frau mit den 3 Uhren gelaufen.
Sie schaute auch überrascht auf, hat sich dann aber an letztes Jahr erinnert, in dem ja fast dasselbe passiert ist.

Zeit sich in Ruhe die Uhr(en) anzuschauen.
Zeit damit nach draussen zu gehn, das bei verschiedenen Lichtverhältnissen zu betrachten.
Zeit sich mit seiner Frau zu bereden.
Zeit sich zu entscheiden ob und wenn ja welche Uhr es sein soll.

Dieses Mail soll einmal einfach dicke “Danke” an Herrn Piel sagen für sein Vertrauen in mich, und die Zeit und den Freiraum den er mir schon 2 x gelassen hat.
Und das passt einfach wunneherrlich zu den Einzeigeruhren - Zeit lassen und Freiraum geben.

P.S. Ich hab mich für die Editionsuhr mit dem schwarzen Ziffernblatt entschieden :) :)


Mit der Zeit ist das so eine Sache: Was heute noch als Berg scheinbar unüberwindbarer Widrigkeiten vor einem steht, ist morgen schon “die gute alte Zeit”.


Nur ein Gedanke von mir - hab mir überlegt, wie würde ich eine TV/Kinospot über die Einzeigeruhr machen. Ich würd nur die Uhr optisch von ihrer besten Seite zeigen. Ohne jegliche Worte.
Und ganze wichtig, es gäbe ein Song der nebenher laufen würde:
“Time is on my side….”


Ich geistere nunmehr schon seit ewigen Zeiten umher. Durch das Internet, den Laden in Hannover, durch Kataloge und mehr. Was ich dort finde versetzt mich und meine Frau in wohlige und gleichzeitig sehnsüchtige Dramatik - Die “UNOMATIK”.
Bei mir ist es das Gieren nach Details, das Werk, die Funktion und die Einfachheit der Darstellung von Zeit. Es ist die Zeit, die das Werk noch hat bis der Stillstand eintritt - bis aus Bewegung wieder Bewegung werden kann. Es ist der 1. Hauptsatz der Thermodynamik: Energie kann weder erzeugt noch vernichtet, sondern nur in verschiedene Arten umgewandelt werden. Es ist das Gefühl selber die Energie zu liefern, die die Uhr zum Laufen benötigt.
Bei meiner Frau ist es das Warten auf den erlösenden Zeitpunkt an dem ich aufhöre davon zu reden - Sie habe.
Zeit ist Geld… Geld regiert die Welt… Beides sind “Dinge” die man oft nicht genug zu haben scheint. Hat man viel Geld, hat man wenig Zeit. Hat man viel Zeit, hat man oft wenig Geld. Wichtig ist es, dass einen Menschen die Zeit nicht regiert sondern man etwas gelassener mit Ihr umgeht. An dieser Stelle kommt die “Einzeigeruhr” genau zur richtigen Zeit. Es ist ein Lebensgefühl. Wenn ich auf eine Uhr schaue, möchte ich oft nicht genau wissen wie spät es ist, sondern eher eine Tendenz. Die Einfachheit von einem Zeiger lässt dieses zu. Aber auch die Möglichkeit mal genauer hinzuschauen und die exakte Zeit abzulesen. Alles andere als eine Digitaluhr, bei der die Zeit immer präsent ist. Alleine sich die Zeit zu nehmen die Zeit abzulesen.
In der Zeit, in der die Zeit allerorts zu sehen ist, auf dem Bildschirm, dem Telefon, dem Handy und Co. zu den Wurzeln zurückzukehren, das ist mir wichtig. Mal auf die Turmuhr schauen oder an das Handgelenk, an dem ein kleines Wunderwerk der Technik arbeitet. Mit kleinen Zahnrädchen, Schräubchen, Edelsteinen und anderen wertigen Materialen.
Zeit ist nicht Geld, sondern es ist Wert sie zu erleben und zu teilen - mit einem geliebten Menschen in Ihr zu verweilen.


Ist es die geniale Schlichtheit, die sich wohltuend von der überladenen Mulitifunktionalität heutiger Statussymbole abhebt?
Oder ist der Respekt vor der Geschichte der Uhrmacherkunst und das Bestreben, die Zeit in Takte zu teilen, die diese Uhr so aussergewöhnlich macht?
Nicht nur das beruhigende Betrachte des Zifferblattes, auch das wertige Gefühl beim An- und Ablegen der 1Z lässt eine für Momente den Alltag vergessen.
Nun, da nach geraumer Zeit des tragens sich das Lederarmband meinem Arm angepasst hat, ist dieses kleine Kunstwerk zu etwas ganz individuellem geworden, zu meiner Lieblingsuhr!


Es ist schon merkwürdig… Ich schaue mit “Bangen” und leicht kindlicher Erwartung wie die Edition wohl 2008 aussieht. Konnte zumindest der diesjährigen und letztjährigen nur kurz widerstehn.
Auch beim lesen der Einträge im Blog spürt man immer wieder die Faszination welche von den Uhren (vor allem den Einzeigeruhren) ausgeht. Obwohl sich der Erwerb (”Kauf” ist so ein schnödes Wort!) der ersten Uhr im Dezember zum ersten Mal jährt, und ich sie im Büro und Freizeit alle Tage trage (zugegeben seit September im Wechsel mit der Edition 2007er) ist sie nachwievor kein “Alltag” geworden. Eher etwas das gegen das Alltägliche steht und dazu noch wunneherrlich die Zeit anzeigt.


Freitag 23.11.2007 bei Manfred Nickel www.nickel-uhren.de:
Gesucht wurden zwei mechanische Uhren, die Gemeinsamkeit ausdrücken.
Gefunden die Karelia 303 für sie, die No. 03 903 für ihn.
Genial der Stundenzeiger: Die Zeit schreitet fort und man muss sehr genau hinschauen, um dies zu sehen…


Druckversion unter: http://www.sprachschlampen.de/Downloads/Zeit_ist_Geld.pdf

Hier der Text zum Lesen am Bildschirm:

Zeit ist Geld

„Zeit ist Geld.“ hören wir immer wieder von eiligen Zeitgenossen.
Was meinen sie damit?
Meist sind sie der Meinung, in Eile mehr Geld zu verdienen, weil sie in ihrer Zeit mehr zu erledigen meinen.
Dem kann man dem entgegenhalten, daß die meisten Menschen sich lieber die Zeit nehmen, Dinge zwei Mal zu tun als sie ein Mal richtig zu tun.
Aber gehen wir für einen Moment davon aus, daß der Eilige seine Sache auch richtig macht und es die eben skizzierte Wirkung nicht gibt.
Dann sagt uns „Zeit ist Geld“ tatsächlich, daß wir in unserer Zeit mehr Geld verdienen könnten, wenn wir uns beeilen würden.
Das mag sein.
Aber wer gibt uns die in Eile verbrachte Zeit zurück?
Kennen Sie das Gefühl?
Sie beeilen sich und haben dennoch den beständigen Eindruck, daß Sie Ihre Zeit verschwenden?
Das Bild vom Hamster im Laufrad?
Und dieser Eindruck verflüchtigt sich erst, wenn Sie sich etwas mehr Zeit nehmen, das Tempo drosseln?
Also ist Zeit vielleicht doch kein Geld?
Drehen wir die Behauptung mal herum: „Geld ist Zeit“.
Wenn wir durch Einsatz von Zeit Geld gewinnen können, vielleicht geht das auch umgekehrt?
Selbstverständlich kann man das Bild aufrecht erhalten, man könne Zeit durch Geld kaufen. Urlaub zum Beispiel, oder auch Vergnügungen, im Extremfall sogar ein Besuch im Freudenhaus (extrem nicht wegen der Natur der Sache, sondern weil wir unserem Gegenüber die mit uns verbrachte Zeit bezahlen).
Aber das ist ein Trugbild, denn während wir für „eine gute Zeit“ unser Geld ausgeben, wird unsere Zeit nicht mehr. Aber auch nicht weniger.
Sie vergeht einfach, wie wir am – je nach Modell – hektischen oder ruhigen Kreisen der Zeiger unser Uhren sehen können.
Nur nehmen wir sie anders war.
Die Pessimisten unter uns werden sogar sagen, daß unsere Zeit unaufhaltsam weniger wird, indem wir uns unserem altersbedingten Tod nähern.
Aber das ist mir zu trübsinnig.
Denn aus dieser Sicht wird Zeit schlichtweg unbezahlbar.
Und dennoch brauchen wir Geld, um die Zeit zu überstehen, unser Leben zu finanzieren!
Also halten wir es doch am Besten so:
„Zeit ist Geld“, aber es gibt einfach unbezahlbare Momente.
Keinem von uns wird es gelingen, zu diesen Momenten die Zeit stillstehen zu lassen.
Aber wenn wir uns ein wenig auf diese Momente vorbereiten und ihnen etwas Zeit geben, können wir sie bewußt wahrnehmen genießen.
Denn sie sind überall. Jeden Tag.
Außer, wenn wir durchs Leben eilen. Dann erkennen wir sie erst, wenn sie vorbei sind.


Werte Meistersinger!

Zeit in allen Ausprägungen ist ein interessantes Phänomen. Hier drei kleine Gedichte zum Thema:

ZEITLOS
Das Licht der Sonne
Der Zeiger der Uhr
Die Stimme der Zeit in Dir
Gemahnen zum Tun
Oder Lassen

ZEITSPUREN
Spuren der Zeit
Auf der Haut
Spuren der Zeit
In der Seele
Nur auf dem Ziffernblatt
Bleibt nichts zurück

ZEIT IM SPIEGEL
Der Zeit Geleit
Ruft laut was war
Der Zeit Geleit
Fragt nach was kommt
Der Zeit Geleit
Merkt an was ist

Bei Gefallen können Sie diese “Eigenkreationen” gern für das geplante Zeitbuch nutzen.

Zeitlose Grüße

Rainer Fassnacht


Heute Schaue ich sie mir an, und binn Gefangen in Ihr bann.
Geniesse ein Glass wein, O wie schönn kann doch eine zeit ohne Hektick sein.
Dass ist der Meister aller dinge, eben einen Meistersinger Uhr, Sie gibt
diese Ruhe nur.


Die erste Uhr die mich entspannt.


Am Samstag habe ich mir eine Meistersinger Monograph gekauft. Die Uhr hat mir sofort gefallen, vor allem die Einzeiger ist mal was Besonderes. Auch die Verarbeitung sowie das Preis- Leistungsverhältnis haben mich sofort über-
zeugt.

Wird wohl nicht meine letzte Uhr von Meistersinger sein.

bin schon gespannt was da noch für Modelle kommen.

Liebe Grüsse aus der Schweiz

Marcel



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